Über mich

Lehrer. Aktivist. Neuköllner.

Ich kämpfe seit Jahren für ein besseres Bildungssystem und ein gerechteres und bezahlbares Neukölln. Ich kandidiere, weil ich diesen gemeinsamen Kampf im Berliner Abgeordnetenhaus weiterführen will.

Im Gespräch auf der Treppe am Rathaus Neukölln

Fotograf: Tian Sthr

Warum Neukölln?

Hier ist mein Zuhause.

Neukölln ist seit über 20 Jahren mein Zuhause. Hier habe ich gearbeitet, Freundschaften geschlossen und erlebt, wie sich der Bezirk verändert.

Ich habe gesehen, wie sich die Mieten hier verdoppelt und verdreifacht haben und Menschen keine bezahlbare Wohnung mehr finden. Ich habe erlebt, wie der Staat Vermieter:innen schützt und uns Mieter:innen allein lässt.

Ich habe keine Lust mehr, dass Politiker:innen unser Zuhause als ihre Projektionsfläche missbrauchen. Die echten Probleme im Bezirk müssen wir angehen, gemeinsam. Damit Neukölln unser Zuhause bleibt – ohne Ausgrenzung und unabhängig vom Geldbeutel.

Kuchen mit Aufschrift „Bildung für alle

Fotograf: Daniel Hellmich

Warum Bildung?

Weil jedes Kind zählt.

Ich habe jahrelang als Lehrer mit Jugendlichen gearbeitet. Bester Job, schlechtes kaputtgespartes System. Irgendwann habe ich mich immer häufiger gefragt: Mache ich gute Arbeit oder verwalte ich Missstand?

Beides. Irgendwann habe ich mich entschieden zu kündigen, nicht weil ich überfordert war, sondern weil mir immer klarer wurde, dass ich strukturelle Probleme im Bildungssystem nicht durch persönliche Mehrarbeit lösen kann.

Mit der Gründung von „Schule muss anders" und anderen Bildungsprojekten habe ich in den letzten Jahren für eben diese strukturellen Veränderungen gekämpft – für saubere Schulen, gegen den Lehrkräftemangel und für ein Bildungssystem, das Kindern und Familien wirklich zuhört. Dafür will ich weiterkämpfen, nun im Berliner Abgeordnetenhaus.

Große Demo 2023

Fotograf: Christian von Polentz

Warum Widerstand?

Niemals allein, immer gemeinsam.

Dauerhafte Verbesserungen für bezahlbares Wohnen, für gerechte und inklusive Bildung und für unseren Kiez werden wir nur erreichen, wenn wir uns zusammenschließen.

Ich habe oft erlebt, wie Schulen, die öffentlich auf Missstände hingewiesen haben, von der Politik unter Druck gesetzt wurden. Wie das Tempelhofer Feld nur dank Volksentscheid und langjährigem Widerstand freigehalten werden konnte. Und viele junge Neuköllner:innen berichten von Einschüchterung und Repression bei Demos und im Alltag.

Ob für ein besseres, bezahlbares Neukölln oder gegen das Erstarken rechtsextremer und faschistischer Kräfte, wir müssen Freiräume für Demokratie und Widerstand schützen.

Mein Weg

Woher ich komme.

  • Aufgewachsen Im Ruhrgebiet mit viel Fußball
  • Studium Politik- und Islamwissenschaft in Berlin, Kairo, Paris, Saudi-Arabien und Syrien
  • Lehrer „Teach First", Quereinstieg und Arbeit als Lehrer für Politik, Geschichte und Ethik in Kreuzberg und Neukölln
  • Arbeit Als gewerkschaftlicher Organizer und wissenschaftlicher Mitarbeiter der bildungspolitischen Sprecherin der Berliner Linksfraktion
  • Bürger­begehren 2019 Initiator des ersten erfolgreichen Neuköllner Bürgerbegehrens „Saubere Schulen"
  • Bildungs­aktivismus 2021 Gründung der Berliner Bildungskampagne „Schule muss anders"
    2023 Mit-Initiator des bundesweiten Bündnisses „Bildungswende JETZT!" und Im Kernteam beim „Bildungsrat von unten". Demos, Aktionen und Austauschformate gemeinsam mit Eltern, Lehrer:innen und Schüler:innen
  • Politik Seit 2021 bildungspolitischer Sprecher der Linken in der BVV Neukölln
  • 2026 Direktkandidat der Linken für das Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 2 für Neukölln
Philipp Dehne bei einer Demo von Bildungswende JETZT!

Foto: Schule muss anders

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